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Personal: Studium, Job & Selbstständigkeit Teil 2

 

Endlich geht’s weiter – Studium, Job & Selbstständigkeit – Themen, die euch sehr interessieren. Also berichte ich weiter über meinen Lebenslauf und über meine Erfahrungen und Tipps für euch.

Im ersten Teil habe ich euch bereits über mein Studium und meine Praktika berichtet, also falls euch interessiert, was ich studiert habe schaut zunächst dort vorbei.

Wie bereits im ersten Teil angedeutet, habe ich eigentlich schon immer während meines Studiums gearbeitet. Als ich 2013 nach Köln gezogen bin, habe ich in einem Café angefangen zu arbeiten, um mir etwas dazu zuverdienen. Denn eins wurde mir schnell klar, Köln ist teuer 😀

Nach einem Jahr habe ich mein Praktikum angefangen und danach direkt zum WDR gewechselt. Ich hatte schon immer den Wunsch während meines Studiums beim WDR zu arbeiten und das ging auch in Erfüllung. Mir war es einfach wichtig während meines Studiums in einem Unternehmen zu arbeiten, welches zu meinem Studium passt. Das kann ich euch auch immer ans Herz legen, um Erfahrungen zu sammeln und vor allem Kontakte zu knüpfen.

Genau vor einem Jahr habe ich dann beim Radio aufgehört, da ich einfach nach neuen Herausforderungen gesucht habe. Ich muss ehrlich sagen, dass ich eine Person bin, der schnell langweilig wird. Das ist ‚leider‘ in fast allen Lebenssituationen so und besonders im Job ausgeprägt. Natürlich kann es sowohl positiv als auch negativ zu sein. Aber ich war bereit für etwas Neues…

Kurzerhand habe ich mich für eine Festanstellung als Social Media Managerin beworben und diese auch direkt bekommen. Es handelte sich um ein Startup hier aus Köln und ich hatte richtig Lust meine ganzen Skills, die ich beim Bloggen gelernt hatte, anzuwenden. Leider wurde mir schnell klar, dass ich nicht zu hundert Prozent hinter dem Produkt und vor allem hinter dem Marketingkonzept stehe. Also kündigte ich meinen sicheren und gut bezahlten Job, um mich selbstständig zu machen…

… diese ‚Idee‘ kam mir im November 2017 und eins kann ich euch sagen: ich hatte verdammte Angst. Angst das alles meiner Mutter und meiner Familie zu erzählen und vor allem Angst zu scheitern. Und wisst ihr was das Schlimmste an der Ganzen Geschichte ist?

 

Die Gesellschaft

Ich finde die Gesellschaft schafft es, uns einen so enormen Druck aufzubauen, dass wir oft das Gefühl haben etwas nicht richtig zu machen oder vor allem Angst zu haben etwas nicht zu schaffen oder an etwas zu scheitern. Aber sollte man nicht Scheitern dürfen? Ist Scheitern nicht gut, um aus den eigenen Fehlern zu lernen, um es danach besser machen zu können?

Ich war gerade 22 Jahre alt geworden, mein Studium war so gut wie abgeschlossen, ich musste nur noch die Bachelor Arbeit schreiben und abgeben. Aber irgendwie erwarten doch alle von einem, dass man sich jetzt überlegt welchen Master man studiert, oder dass man sich eine Festanstellung sucht und in dem Bereich arbeitet. Ich hatte auf keins von beiden Lust und hatte einfach nicht das Gefühl, dass es das Richtige für mich ist.
Aber wie oft bekam ich die Fragen ‚Und was machst du jetzt?‘ ‚Willst du jetzt nichts machen?‘. Doch ich will etwas machen, aber etwas was MIR wirklich SPASS macht und was mich erfüllt! Ich glaube, den Wunsch haben ganz ganz viele Menschen, aber viele trauen sich nicht, oder lassen sich von den Vorstellungen der Gesellschaft lenken und beeinflussen.

Ich war froh, dass meine Mutter und mein engster Umkreis hinter mir standen und akzeptiert haben, dass ich es ausprobieren möchte. Denn was hatte ich zu verlieren? NICHTS! Also bekam ich über eine Bloggerkollegin das Angebot für ‚Startup Teens‘ zu arbeiten. Ich wollte zwar vom Bloggen leben könne, wollte mich jedoch trotzdem absichern und ein festes und regelmäßiges Einkommen monatlich bekommen. Also nahm ich den Job für die Social Media Leitung bei Startup Teens an und arbeite seit dem ca. 10h pro Woche für sie. Ich bekam eine Einblicke in eine ganz neue Welt: die Gründerszene. Ich bin super happy, dass ich zwar ‚fest‘ und regelmäßig für und mit einem Unternehmen arbeite, es jedoch von zu Hause oder sonst wo machen kann und das wann ich es möchte.

Mir wurde klar, dass ich weitere Kunden in dem Bereich haben möchte für die ich den Social Media Bereich übernehme, leite oder Konzepte schreibe. Und das mache ich jetzt auch. Seid zwei Monaten übernehme ich diesen Part auch bei Lieblingstasche. Mehr Kunden schaffe ich momentan nicht, da ich super viel unterwegs bin und das mit dem Bloggen immer noch an erster Stelle für mich steht!

Jedoch wollte ich mir einfach ein zweites Standbein aufbauen. Mir war es wichtig, einen fertigen Bachelor in der Tasche zu haben und vor allem ein sicheres Standbein zu haben, welches ich ausbauen kann, wenn ich genug vom Bloggen habe oder es einfach nicht mehr so läuft. Denn eins sollte euch beim Bloggen klar sein, sicheres und regelmäßiges Einkommen gibt es nicht…

… aber dazu nächste Woche mehr!

 

Welchen Beruf übt ihr aus? Oder seid ihr auch selbstständig? Als was? 🙂

xx 

 

 

 

 

 

6 Comments

  1. Maikikii

    19. September 2017 at 4:54 PM

    Liebe Franzy,
    Dein Beitrag ist sehr interessant und motiviert total! 🙂 Darf ich noch fragen, ob du dich bei Lieblingstasche beworben hast oder ob sie auf dich zugekommen sind?
    Liebe Grüße,
    Maike

    1. Franzy

      23. September 2017 at 9:36 PM

      Hallo Maike,
      das Ganze war über einen Bekannten, der uns zsm gebracht hat.
      Aber wenn du dort gerne anfangen möchtest, schick doch einfach mal eine Bewerbung hin. 🙂

      LG Franzi

  2. Sabrina

    18. September 2017 at 7:27 PM

    Zur Zeit bin ich noch Studentin, und beginne bald ein Praktikum. Mein Traum ist es jedoch auch, vom Bloggen leben zu können und einer dieser „creative people“ da draußen zu sein. Hoffe, dass es irgendwann klappt 😀
    LG Sabrina

    1. Franzy

      23. September 2017 at 9:35 PM

      Viel Glück und Erfolg bei deinem Traum! 🙂
      xx Franzy

  3. Melanie

    18. September 2017 at 8:37 AM

    Ein wundervoller Look! Pulli und Hose sehen ja toll aus in dieser Kombi .-*

    1. Franzy

      23. September 2017 at 9:34 PM

      Danke liebste Melanie 🙂
      xx Franz

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