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Traveldiary Bali: Ab auf die Nachbarinseln! Nusa Penida & Gili Islands

Was wäre ein Baliurlaub, ohne einen Abstecher auf die Nachbarinseln?

…das haben wir uns auch gedacht und haben uns im Vorhinein unserer Reise für die Inseln Nusa Penida und Gili Trawangan entschieden. Es gibt natürlich noch viele mehr, große wie kleine, aber uns sprachen die Ausgewählten am meisten an. Da Franzi schon das dritte Mal auf Bali ist und schon einmal auf Gili Trawangan war, wussten wir ungefähr was uns erwartet. Nusa Penida hingegen war für uns beide neu.

Mit dem Taxi von Munduk in der Hafenstadt Sanur angekommenen, schliefen wir eine Nacht dort um am nächsten Morgen mit der ersten Fähre überzusetzen. Über Sanur gibt es nicht viel zu sagen. Eine kleine überlaufene Hafenstadt, die zu 100% auf Touristen ausgelegt ist.

Nusa Penida

Wir kamen also am frühen Vormittag am Hafen an, an dem wir uns am Vorabend noch Tickets für die Fähre gekauft haben. Die Tickets haben uns 22 Euro zusammen gekostet. Die Fahrt dauert eine gute halbe Stunde. Nachdem wir in Sanur die asiatische Toleranzzeit einer Verspätung von 2 Stunden gewartet hatten, kamen wir zur Mittagszeit auf Nusa Penida an.

Was lässt sich zu Nuss Penida zu Beginn sagen: Aktuell ist Nusa Penida einsach nur wunderschön grün und ursprünglich. Das immer größer werdende Interesse des Tourismus, lässt sich aber schon jetzt an vielen Ecken erkennen. Überall wird gebaut und die Veränderung ist schon zu sehen. Also schnell hin, denn aktuell ist es einfach noch wunderschön.

Die Infrastruktur ist zwar sehr gewöhnungsbedürftig, aber mit einem guten Gleichgewichtssinn beim Roller fahren, ist es kein Problem. Es gibt eine große und wirklich gut ausgebaute Ringstrasse um die Insel herum, alles andere lässt sich aber leider nicht mehr als Schotterpisten mit Schlaglöchern umschreiben.

Wir wurden also am „Hafen“ von einer Menge von Taxifahrern in Empfang genommen. Und wieder mal heisst es Handeln, Handeln, Handeln! Alle Preise erstmal ausschlagen und ihr werdet die goldene Mitte finden. In unserem wirklich hübschen Bungalow angekommen, welcher erst vor drei Monaten eröffnet wurde, liehen wir uns auch recht zügig einen Roller, um unsere erste Erkundungstour zu starten…

 

Neben unserer Unterkunft lag diese coole Bar. Wir können euch besonders die French Fries sehr empfehlen!

 

Höhlentempel Goa Giri Putri

Durch Zufall kamen wir zu einem Tempel, über den ich im Vorhinein gelesen hatte. Das wirklich Aufregende an dem Tempel ist, dass er tief in einer Höhle liegt, in welche man im wahrsten Sinne kriechen muss. Um in den Goa Giri Putri Tempel zu gelangen, muss man in ein ungefährer 1 qm großes Loch krabbeln, welches nicht die Dimensionen erahnen lässt, die sich dahinter verbergen.

Ein riesiges Höhlensystem, mit mehreren kleinen und einen großen Tempel, welche einen Besuch definitiv wert sind. Wieder aus dem Loch gekrochen, fuhren wir zurück und fielen nur noch ins Bett.

Am nächsten Tag hieß es früh aufstehen, um die tatsächliche Sehenswürdigkeit der Insel zu erkunden, die Natur! Um es kurz zu machen wunderschön!

Achso, der eigentliche Grund warum wir auf die Insel fuhren, eigentlich ist es mit einer sehr sehr hohen Wahrscheinlichkeit möglich, mit Mantarochen zu schnorcheln, allerdings war während der gesamten Zeit die wir auf der Insel hatten, der Wellengang so rau, dass es uns leider nicht möglich war. Schade, aber die Natur hat entschädigt.

 

Der Eingang…

 

 

Klingking Beach

Der vermutlich berühmteste Beach und Aussichtspunkt, von dem wohl alle Bilder gemacht wurden, die man von diesem Strand kennt. Wahnsinnig hoch, wahnsinnig türkis, wahnsinnig schön. Es ist auch möglich zum Beach zu klettern, man braucht aber Zeit, festes Schuhwerk und Mut.

 

 

Angels Billabong und Broken Beach

Um es vorweg zu nehmen, wir waren sehr enttäuscht, die Bilder versprachen wahnsinnig und die Realität lieferte ernüchterndes. Bei Ebbe ist es eigentlich möglich in diesem natürlichen Pool zu schwimmen, eigentlich sollte dieser auch türkisblau sein, er war bei uns aber ziemlich dunkelgrün und algig.

Der Broken Beach ist ein Aussichtspunkt, von dem man eine natürlich ausgewaschene Formation bewundern kann, die das Meer ins Gestein gewaschen hat. Beeindruckend und einen Besuch wert.

 

Crystal Bay

Unser mit Abstand schönstes Highlight der Insel. Eine Bucht mit einem Traumstrand an dem man wunderbar schnorcheln und entspannen kann. Einheimische verkaufen Snacks und kochen Indonische Köstlichkeiten und Schnorchelausrüstung kann man sich auch für vier Euro leihen.

 

 

Solche unberührten Pamlemwälder haben wir nur auf Nusa Penida gesehen…

 

Gili Trawangan

Nach zwei Tagen ging unsere Reise weiter nach Gili Trawangan. Die Gilis sind drei kleine Inseln, welche eigentlich zur großen Nachbarinsel Lombok gehören. Gili Tratangan, Gili Meno und Gili Air. Die Erinnerung an dieses schöne Eiland, wurde Franzi sehr schnell genommen, denn was vor zwei Jahren noch idyllischer wirkte ist heute vom Partytourismus komplett Eingenommen und zerstört.

Wir hatten zwar mit den Kelapa Luxus Villas ein wirklich sehr schönes Resort, mit eigener kleinen Villa und Pool, allerdings ist der Rest der Insel einfach nur zerstört.

Da ihr bestimmt wisst dass Franzi ein riesiger Pferdefreund ist, starteten wir den Besuch auf der Insel recht negativ, denn es gibt dort keine Motorisierten Fortbewegungsmittel, lediglich Kutschen mit Pferden. Allerdings sieht der Laie, dass die Pferde viel zu klein sind und die Beladungen mit Menschen und Koffern viel zu schwer sind, als das man das mit eine ansatzweise guten Gewissen vereinbaren kann.

Das einzig wirklich positive an der Insel sind das gute Wetter und die Tatsache, dass man mit Meeresschildkröten schnorcheln kann, was wir wirklich sehr genossen haben.

Um das Thema Gili Trawangan abzukürzen, es muss jeder für sich wissen, ob sich ein Besuch lohnt. In unseren Augen überwiegen die negativen Eigenschaften und Umstände, so dass wir sicherlich nicht nochmal wiederkommen werden.

 

 

 

 

 

 

 

Diese romantisches Restaurant ist vom Aston Hotel. Das Essen ist zwar nicht soo gut, aber dafür habt ihr die perfekte Sicht für den Sonnenuntergang

 

 

xx,

Moritz

 

1 Comment

  1. Travel: Bali - was du vorher und Vorort wissen solltest - fashion for ffranzy

    11. Februar 2018 at 3:32 AM

    […] Auf Nusa Penida waren wir, wie fast überall zwei Nächte. Alle Infos über die Sehenswürdigkeiten bekommt ihr hier. […]

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