4 Tage in Paris – Sehenswürdigkeiten, Hotels, Disneyland & Kosten

Paris,

die Stadt der Liebe, Sehnsucht und Mode. Nach viel zu langer Abwesenheit habe ich es endlich wieder geschafft und bin mit Moritz für vier Tage nach Paris gefahren. Der eigentliche Grund unserer Reise war mein verspätetes Geburtstagsgeschenk, einen Tag im Disneyland Paris, dazu aber später mehr.

Für unsere Reise nach Paris, wählten wir das Auto. Wir wollten einfach maximal flexibel sein, da Paris wahnsinnig groß ist und wir nicht gezwungenermaßen, von irgendjemanden abhängig sein wollten. Die Strecke von Köln nach Paris ist wirklich angenehm zu fahren und dauert auch nur vier Stunden.

Hotels

Nach ausgiebiger Hotelsuche im Internet, mussten wir feststellen, dass Paris und seine Hotels wahnsinnig teuer sind. Da wir aber die meiste Zeit eh nicht im Hotel bleiben würden, entschlossen wir uns für das einzige MotelOne in Paris. MotelOne bietet immer ein sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis und zudem sehr gut gelegen. Direkt Anbindung an der städtischen Autobahn und mit direkter Metroanbindung. Da wir uns spontan dazu entschlossen haben eine Nacht länger als geplant zu bleiben, und zufälligerweise Fashionweek war, mussten wir auf eine teure Alternative zwischen „Arc de Triumph“ und Eifelturm wechseln, das „Majestic Spa&Hotel“.

Ganz generell müsst ihr euch aber darauf einstellen, überdurchschnittlich viel für ein Hotelzimmer in Paris zu bezahlen.

Ich muss sagen, dass ich das Preis-Leistungsverhältnis im MotelOne deutlich besser fand, als im Majestic Spa&Hotel. Das Hotel war deutlich moderner, das Frühstück besser und die Tiefgarage um einiges günstiger. 

 

Fortbewegungsmittel

Unser Plan, uns mit dem Auto innerstädtisch fortzubewegen, mussten wir schnell vergessen. Autofahren in Paris ist der Wahnsinn. Wir stiegen schnell auf die altbewährte U-Bahn um. Das U-Bahnnetz in Paris ist wirklich gut ausgebaut und die Züge kommen in einem sehr schnellen Intervall. Für eine Strecke von A nach B, zahlt ihr für die Einzelfahrt 1,80 Euro. Mehr als fair. Ab dem zweiten Tag stiegen wir aber auf eine weitere Alternative um und liehen uns einen Motorroller. Die wohl beste Entscheidung. Für 1,5 Tag Motorroller zahlt ihr zwar um die 70 Euro, allerdings bekommt ihr einen ganz anderen Blickwinkel auf die Stadt. Sich durch den Verkehr zu schlängeln und Seitenstraßen zu befahren die ihr sonst nie erkunden würdet, macht das Abenteuer Paris noch größer.

Wir haben unseren Roller bei CityScoot.eu gemietet. Die Kommunikation war gar nicht so leicht, da wir einen Anruf bekommen haben wo wir wann hinkommen müssen, aber trotzdem hat dann doch alles reibungslos funktioniert.

Disneyland Paris

Ein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Mit dem Auto fuhren wir am zweiten Tag rund 30 Kilometer zum Disneyland Paris. Wir wurden zwar mit 25 Euro Parkgebühren begrüßt, dadurch wurde unsere Freude aber nicht getrübt. Schon der Weg zum Parkeingang versetzt einen ein bisschen in die Kindheit zurück. Die typische Disneymusik im Ohr und überall Bilder bekannter Figuren, ein Traum. Der Eintritt kostet pro Person ca. 80 Euro für den ‘alten Park’. Mit dem neuen Park konnten wir nichts anfangen, da wir dafür wohl schon etwas zu alt sind. Sobald man dann das Eingangstor passiert, begrüßt ein das Gefühl von Disney durch und durch. Unser Highlight war wohl direkt am Anfang der Gang durch die „Mainstreet“ mit direktem Blick auf das für Disneyland typische Schloss, einfach traumhaft.

Hier kann ich euch empfehlen so früh wie möglich hinzufahren. Wir waren pünktlich zur Eröffnung um 10.00 Uhr am Park und konnten so einige Schlangen umgehen. Mittags wurde es extrem voll und gegen 16:00 Uhr sind wie wieder müde, aber glücklich ins Hotel gefahren.

 

Sehenswürdigkeiten in Paris

Paris bietet definitiv mehr Sehenswürdigkeiten als man in 4 Tagen erkunden kann. Am besten man macht sich im Vorhinein Gedanken, welche man unbedingt sehen möchte und plant diese fest ein. Moritz und ich sind große Freunde von, einfach mal treiben lassen. So haben wir es auch in Paris gemacht:

Mit der Bahn ging es zum „Place de Bastille“ und zu Fuß weiter ins Viertel „Marais“. Ein angesagtes Viertel, in dem ihr neue wie auch altbekannte Label findet, sowie coole Secondhand Shops für alle Schnäppchenjäger. Gespickt mit vielen kleinen Cafes, läd dieses Viertel dazu ein, das Pariser Treiben in Ruhe kennenzulernen.

Natürlich standen aber auch bei uns einige Orte fest auf dem Plan. Im Laufe der zwei letzten Tage, fuhren wir mit dem Roller durch ganz Paris. Unser erstes Ziel war der   Künstlerberg „ Montematre“. Hoch über den Dächern von Paris thront  “Sacre – Coer”. Eine römisch-katholische Wallfahrtskirche, welche dem heiligsten Herzen Jesu geweiht ist. Ich möchte das Bauwerk als solches nicht herabsetzen, aber das eigentliche Highlight ist die Aussicht, welche man von dort über Paris genießen kann. Eine schier endlose Treppe, verläuft bergab, über die man das im Tal gelegene “Dorf Montematre” erreichen kann. Da wir uns mit dem Roller fortbewegten, mussten wir einige Straßen und Gassen befahren, welche wir wohl so nicht kennengelernt hätten. Das Viertel um die Basilica herum, zeigt einem wie ein authentisches Viertel dieser schönen Stadt aussieht, absolut einen Spaziergang wert.

Natürlich kamen wir auch nicht drum herum einmal über die „Champs Elysee“ zu schlendern. Alleine dieser Spaziergang ist eine Attraktion für sich. Wenn man eine Bank ergattert hat, einfach mal dem bunten Treiben auf dieser überdimensionalen Einkaufsstraße zu schauen, Wahnsinn. Allerdings mussten wir schnell feststellen, dass die “Champs Elysee” nicht nur aus einer Straße besteht. Sie unterteilt sich in zwei Bereiche, bzw. Straßen. Die Eine, welche sich direkt auf den “Arc de Triumph” zu bewegt und eine, welche am Fuße dieser Straße, parallel verläuft. Ihr findet auf der größeren, abschüssig verlaufenden Straße eher die normalsterblichen Menschen, welche sich bei Starbucks einen Kaffee holen und auf der Suche nach den neusten Paar Sneakern sind. Die Parallel verlaufende “Champs Elysee” wird beherrscht von, Louis, Coco, Gucci und Fendi. Diese Straße wirkt wie ein Paralleluniversum. Luxuslabels gereiht aneinander und Menschen die dort ein und ausgehen, als würden sie ihren wöchentlichen Einkauf erledigen. Selbst wenn man an diesem Treiben nicht aktiv teilnehmen kann, ein Spaziergang über diese Straße ist ein Spektakel für sich, welches man einfach mal erlebt haben muss.

Auch wenn es heißt, alle Straßen führen nach Rom, in Paris scheinen alle Straßen zum  „Arc de Triumph“ zu führen. Alle kennen dieses Wahrzeichen der Stadt, aber kennt auch jeder seine Bedeutung? Es ist ein Denkmal für all die gefallenen französischen Soldaten des zweiten Weltkrieges, welche nie identifiziert wurden. Durch einen Tunnel kann man den “Arc de Triumph”  erreichen, da man sonst einen acht-spurigen Kreisverkehr überleben müsste. Es ist auch möglich, mit einem Aufzug auf den Torbogen zu fahren, allerdings konnten wir es an diesem Tag nicht machen, da er wegen einer “Drohung” evakuiert worden ist. Die Aussicht und vor allem der Sonnenuntergang, soll von dort oben aber einfach wunderschön sein. Für Moritz war das eigentliche Highlight nicht der “Arc de Triumph” als Bauwerk, sondern der Kreisverkehr der um den Bogen herum führt. Ein acht spuriger Kreisverkehr, in dem es scheinbar keine Verkehrsregeln oder Straßenmarkierungen gibt. Einfach Wahnsinn, für Moritz aber ein Riesenspaß, sich mit dem Roller durch die hupende Blechlawine zu schlängeln. Macht das aber bitte nur, wenn ihr euch generell auf einem Motorroller sehr sicher fühlt, ansonsten benutzt bitte die Metro.

Den Roller gaben wir dann wieder ab und spazierten abends an das Ufer der Seine. Ein täglich stattfindendes Highlight, welches wir nicht verpassen wollten, war wohl auch gleichzeitig das Romantischeste. Der Eiffelturm, welcher im stündlich stattfindenden Funkeln erstrahlt. Wirklich ein wunderschönes Spektakel, welches auf Bildern nicht so rüber kommt, wie in der Realität. Die Lichter blinken einfach zu schnell, als dass man sie auf einem Foto hätte festhalten können. Mein Tipp: Geht auf keinen Fall zu nah an den Turm heran, denn so könnt ihr nicht sehen, wie er im vollen Glanz erstrahlt. Wir saßen auf einer Mauer an der Seine und konnten zum Glitzern des Turmes, zusätzlich noch die funkelnden Schiffe, welche sich in der Seine versammelten, genießen.

Paris hat für jeden was zu bieten. Egal wie lange man Zeit hat, man wird dem Charme dieser Stadt verfallen und verstehen, warum dieser Ort für viele ein solcher Sehnsuchtsort ist.

Im nächsten Artikel stellen wir euch unsere liebsten Fotolocations in Paris vor!

 

 

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