Sri Lanka: 16 Tage Rundreise

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Endlich ist es soweit und unser Sri Lanka Blogpost über unsere 16 Tage Rundreise ist endlich online:

Da Moritz und ich von der Sorte Spontanreisende sind, mussten wir unsere eigentlich geplante Route auf Sri Lanka teilweise ein wenig umorganisieren. Wir haben uns ja auch erst 20 Tage vor Beginn der Reise für Sri Lanka entschieden und mussten so etwas flexible sein, was wir aber auch sehr präferieren! Deswegen ein ganz wichtiger Tipp ganz zu Beginn: solltet ihr eine Reise nach Sri Lanka planen setzt euch vorab hin und plant eure Route von A bis Z. Sri Lanka ist nicht unbedingt dafür ausgelegt, alles spontan und nach Lust und Laune zu planen.

 

Unsere Route und Unterkünfte 

Da wir „nur“ zwei Wochen auf Sri Lanka hatten, mussten auch wir vorab unsere Route planen. Da Sri Lanka für uns komplett neu war, orientierten wir uns auch an den Sehenswürdigkeiten, welche uns bei den Recherchen immer wieder ins Auge gefallen sind. Unsere Tipps holen wir uns auch über Blogs, die wir meistens bei Pinterest finden. Vorort nutzen wir sowohl Pinterest, als auch Instagram, um Sehenswürdigkeiten, Hotels & Foodspots ausfindig zu machen. (P.S.: Hier findet ihr einen extra Blogpost über die besten Cafés und Restaurants auf Sri Lanka)

 

Fortbewegungsmittel

Auf Sri Lanka ist es üblich private Fahrer zu haben. Die Lokals kennen sich nicht nur aus, sie bringen euch auch individuell an jedes Ziel und sind für europäische Verhältnisse günstig. Ihr werdet überall auf welche stoßen und solltet auf jeden Fall verhandelt. Ein Tipp: Schaut bei Uber nach wie viel die Strecke kosten würde und nennt eurem Fahrer zu Beginn diesen Preis. Achtet darauf den Preis immer vor der Fahrt zu verhandelt und nicht danach. Wie bereits genannt ist Uber auch eine Möglichkeit sich fortzubewegen. Besonders in den Städten haben wir es sehr gerne genutzt, da es noch günstiger und eigentlich auch sicherer ist. Ein weitere Möglichkeit sind natürlich Tuktuks. Was auf Bali die Roller sind, sind auf Sri Lanka die Tuktuks. Kürzere Strecken lassen sich super bequem mit den Dingern zurücklegen, von längeren Strecken mit Gepäck kann ich nur abraten.
Wer uns kennt, weiß, dass bei uns keinen Urlaub ohne Roller gibt! Im Süden hatten wir die Woche also auch einen Roller, um uns einfach ganz frei und individuell bewegen zu können. Es gibt leider noch nicht viele Rollerverleihe auf Sri Lanka. Wir denken, dass die Locals auch lieber wollen, dass man mit ihrem Tuktuk anstatt eigenständig mit dem Roller.

 

 

Sicherheit

Wir haben oft gelesen, dass man in manche Orte besser nicht betreten sollte und dass man sich ohne einheimischen Fahrer nicht reisen sollte. Das können wir nicht bestätigen. Wir haben uns immer und überall super sicher und herzlich aufgenommen gefühlt. Man muss sagen, dass viele kein gutes Englisch können aber mit Händen und Füßen haben wir uns immer nett und einfach verständigen können.

 

Unser erster Stopp im Westen – Negombo

Auch wenn Colombo die Hauptstadt Sri Lankas ist, so ist das Städtchen Negombo wesentlich näher am Flughafen gelegen und da wir mitten in der Nacht ankamen, suchten wir uns auch dort eine Unterkunft. Um den Jetlag ein wenig auszukurieren, buchten wir zwei Nächte in Negombo. Um es vorweg zu nehmen: die Stadt hat nichts zu bieten, außer schöne Strände. Erwartet also nicht zu viel und nutzt einen weiteren Tag in dieser Gegend um die Hauptstadt Colombo zu besuchen. Auch hier ist jetzt Spoileralarm angesagt, Colombo hat leider auch nicht viel zu bieten, wo für es sich lohnt extra die Stadt zu besuchen. Entschuldigt bitte die Ehrlichkeit, aber Colombo ist noch nicht auf den Tourismus ausgelegt und es gibt tatsächlich keine Sehenswürdigkeiten, für die es sich extra lohnt die Hauptstadt zu besuchen unserer Meinung nach.

 

 

Sehenswürdigkeiten in Colombo

  • Sri Kailasanathar Swamy Devasthanam, dem ältesten Tempel Colombos 
  •  Jami ul Alfar Moschee

 

 Jami ul Alfar Moschee
Jami ul Alfar Moschee
Sri Kailasanathar Swamy Devasthanam
Sri Kailasanathar Swamy Devasthanam

 

Ab ins Landesinnere – Ella 

Nach zwei Tagen in Negombo machten wir uns auf den Weg nach Ella. Wir übernachteten nicht direkt in Ella, sondern im Jetwing Hotel Kaduruketha in Wellawaya. Ella ist für einige Sehenswürdigkeiten berühmt. Die Nine Arche Bridge, den Diyaluma Wasserfall, Teeplantagen, Little Adams Peak, Lipton Seat und die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit, die Endstation der berühmten Bahnstrecke, die durch das Hochgebirge führt. Leider waren alle Tickets die ganze nächste Woche ausgebucht und wir hatten keine Möglichkeit mit dem Zug durch das Gebirge zu fahren. Kümmert euch also auch hier früh genug und ganz zu Beginn um die Tickets an den Bahnhöfen.

 

 

Diyaluma Wasserfall

Wir verbrachten den ersten Tag im Hotel und tankten fleißig Vitamin D am Pool. Allerdings wollten wir natürlich auch das ein oder andere Highlight der Gegend erkuEnden. Am nächsten Morgen bestellten wir ein Taxi, welches uns zum Diyaluma Wasserfall fuhr. Der zweithöchste Wasserfall Sri Lankas, der auf der Hinfahrt schon sehr imposant aussah. Den Weg zum oberen Ende ließen wir uns von einem Guide zeigen, den wir für umgerechnet 5 Euro die ganze Zeit für uns hatten. Wir waren zu Beginn skeptisch, aber es lohnt sich einen Local an der Hand zu haben. Da wir uns schon relativ früh auf den Weg machten, hatten wir das Glück, sämtliche Naturpools der oberen Wasserfälle für uns alleine zu haben. Es war ein absoluter Traum und ein Highlight des gesamten Urlaubs!

 

 

Am nächsten Tag wollten wir dann Ella erkunden. In unsere Vorstellung war Ella ein kleines Städtchen in den Gebirgen das wir über den Tag erkunden konnten. Nach einer ein-stündigen TukTuk-Fahrt kamen wir endlich an und was soll ich sagen, Ella ist schlicht und einfach ein Dorf, Eigentlich lebt dieses Dorf nur von den ankommenden Backpackern, welche Ella als Durchlaufstation nutzen um sich weiter ins Land zu orientieren. Wir tranken einen Kaffee in einer der Hippibars und machten uns relativ schnell wieder auf den Weg in unser Hotel. Hier können wir euch auf jeden Fall einen Spaziergang durch das Dorf gegen Abend empfehlen, nehmt euch aber eher Zeit um die umliegenden Sehenswürdigkeiten zu erkunden!

 

Nine Arche Bridge

Am Folgetag machten wir uns auf den Weg in den Süden in Richtung Yala-Nationalpark. Bevor wir aber losfuhren, ließen wir uns von unserem Driver zur Nine Arche Bridge fahren. Die wohl berühmteste Brücke des Landes. Nach einer kleinen Wanderung kamen wir an der Brücke an. Ja, sie ist touristisch sehr überlaufen, trotzdem hat dieser Ort auf eine wirklich schöne Stimmung ausgestrahlt. Wir hatten sogar das Glück, dass in der kurzen Zeit die wir an der Brücke waren, einer der vier Züge die am Tag über die Brücke fahren, fuhr.

 

3. Stopp der Südosten: Yala Nationalpark

Nach einer 5 stündigen Fahrt, kamen wir endlich in unserer Unterkunft an. Der Yala Nationalpark ist bekannt für seine Safaritouren. Dementsprechend gibt es in dieser Gegend sehr viele Safari Lodges. Wir entschieden uns für das Back and Beyond Dune Camp. Ein Camp das aus nur vier Zelten besteht, die inmitten der Dünen stehen. Ein wirklich sehr romantischer, besonderer und magischer Ort. Die Dünen in denen das Camp liegt sind unheimlich hoch und man kann sie zu Fuß erkunden und das Beste daran, man ist komplett alleine, da diese Gegend quasi menschenleer ist. Das selbe galt für den Strand an dem das Camp liegt. Eine sehr sehr raue See, aber menschenleer und absolut wunderschön.

 

 

An unserem zweiten Tag machten wir auch eine Safari. Wir hatten einen ganzen Jeep für uns alleine, einen Biologen der uns alles erklärte und natürlich einen Fahrer. Für die 5 stündige Safari zahlten wir gemeinsam 130 Euro. Safaris auf Sri Lanka sind demnach sehr erschwinglich. Den restlichen Tag ließen wir in dieser wunderschönen Natur ausklingen, bevor es am nächsten Tag in Richtung Ahangama ging.

 

 

Ab in den Süden: Die Südküste von Sri Lanka 

 

Where to stay 

 

Ahangama 

Ahangama ist ein kleiner Ort zwischen den bekannteren Orten im Süden Sri Lankas, Galle und Mirissa. Wir haben Ahangama gewählt, weil wir dort zufälliger Weise unsere Unterkunft gebucht haben, die Kabalana Surf Lodge. Eine wirklich stylische Surf Lodge die wir sehr weiter empfehlen können. Das gute an der Location, sie liegt wirklich sehr zentral im Süden der Insel und ihr könnt von dort mit dem Roller alles sehr gut erreichen. Auch wenn die Insel von Tuk Tuk’s beherrscht wird, ihr findet Möglichkeiten euch Roller zu leihen, auf Dauer definitiv günstiger und vor allem unabhängiger. An der Küstenlinie von Ahangama findet ihr überall Strände für jeden Geschmack. Es gibt Strände wo ihr euch günstig Liegen mieten könnt, wenn ihr wollt findet ihr aber auch verlassene Strände ganz für euch alleine.

 

Kahanda Kanda

DIe Kabalana Surf Lodge war aber nicht unsere einzige Unterkunft im Süden Sri Lankas. Wir hatten eine Einladung vom KK Beach Hotelresort. Ein wirklich wunderschönes Hotel, das aus zwei unterschiedlichen Hotels besteht. Eins eben direkt am Beach und das zweite inländisch am Koggalasee gelegene Kahanda Kanda. Das Kahanda Kanda ist ein bisschen exklusiver und privater, dafür dauert es ca. 15 Minuten mit dem Roller um zum Beach zu kommen. Es lohnt sich aber, denn es war wirklich ein ganz besondere Erlebnis, diese Exklusivität in einer traumhaften Abgeschiedenheit zu genießen. Für uns war das Kahanda Kanda wirklich der perfekte und krönende Abschluss und wunderschöne vier Tage mit ganz viel Ruhe, Privatpool und leckerem Essen mit einem unvergesslichen Ausblick.

 

 

What to do – Sehenswürdigkeiten an der Küste 

 

Strände 

Hier haben wir leider keine genauen Adressen für euch uns können euch sehr empfehlen die Strände selber zu erkunden. Wir sind mit dem Roller einfach spontan rumgefahren und haben uns ein schönes Plätzchen gesucht. Es gibt viele Strände zum Surfen, wo ihr auch einige Liegen mieten könnt, aber es gibt auch ganz viele Strände, wo ihr den Strand und das Meer ganz für euch alleine haben werden. Also Augen auf halten und spontan sein! 🙂

 

 

Mirissa 

Mirissa ist ein kleiner Ort mit einigen Hotels, Restaurants und Cafés. Da es eigentlich nur eine Hauptstraße gibt, könnt ihr die Orte nicht verfehlen und wie wir einfach mal drauf losfahren mit dem Roller.

Unsere Highlights in Mirissa 

  • Coconuttree Hill
  • Pfauenwand
  • Cafés, Restaurants,Strände

 

 

Galle 

Galle (ausgesprochen ‘Gohl’) war von unserer Unterkunft genau in die andere Richtung zu erreichen. Mit dem Roller haben wir einen Tagesausflug in die Stadt gemacht und waren ungefährt 45 Minuten unterwegs.

Galle’s Alltag ist wirklich zu empfehlen: Die von der Kolonialzeit angehauchte Altstadt läd auf jeden Fall zum bummeln, Eis essen und Shoppen ein. Hier findet ihr das ein oder andere süße Café und schöne Boutiquen für kleine Mitbringsel.

Was wir außerdem in Galle besucht haben

  • Altstadt
  • Leuchtturm
  • Den japanischen Tempel “Japanese Peace Pagoda”

 

 

Whalewatching aus der Luft 

Ein weiteres Highlight, welches wir euch empfehlen können war die Whalewatching-Tour mit Fairways. Statt mit den Booten hinten den Tieren herzujagen, kann man sie in voller Größe aus der Luft bewundern und hält aus Respekt zu den Tieren genügend Abstand. Wir waren ca. 45 Minuten in der Luft und haben 4 Blauwale gesehen! Es war toll die Südküste von oben zu sehen, jedoch sollte euch bewusst sein, dass es doch etwas wackelig dort oben werden kann. Mit ist in der alten Propellermaschine etwas schlecht geworden…

 

 

Colombo

Unser Flug ging mitten in der Nacht um 4 Uhr morgens zurück nach Deutschland. Wir hatten keine weitere Nacht in einem Hotel gebucht, sondern haben unser Taxi zum Flughafen für 22 Uhr abends bestellt. Den restlichen vollen Tag verbrachten wir einfach in der Kabalana Surf Lodge. Die Betreiber waren typische Surfer und hatten kein Problem damit, dass wir die letzen Stunden bei ihnen warteten. Die Fahrt zum Flughafen dauerte 3 Stunden.

 

Unsere Route im Überblick

 

  • Negombo (2 Nächte)
  • Ella (3 Nächte)
  • Yala Nationalpark (2 Nächte)
  • Ahanama (5 Nächte)
  • Kahanda Khanda (3 Nächte)

 

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1 Comment
  • franzi
    1. Mai 2019

    Ein wirklich toller beitrag über sri lanka, aus dem man sich viele tipps mitNehmen kann 🙂 ich bin schon gespannt auf den beitrag mit den cafe und restaurant tipps von dir:)