Personal: Studium,  Job & SelbststÀndigkeit Teil 3

 

Endlich, endlich komme ich dazu euch den letzten Teil meiner Blogpostreihe ‚Studium, Job & SelbststĂ€ndigkeit“ zu schreiben. Den ersten Teil ĂŒber mein Studium findet ihr hier. Der zweite Teil ĂŒber meine Praktika, Jobs etc. findet ihr hier. Aber nun zu meiner jetzigen Situation – die SelbststĂ€ndigkeit.

 

Zuerst muss ich festhalten, dass das alles niemals geplant war. Ich hĂ€tte mich niemals zu trĂ€umen gewagt, so ein Leben zu fĂŒhren wie ich es gerade tue. Ich habe also nicht studiert mit dem Plan danach mein eigenes Ding zu machen und mein eigener Chef zu sein. Ich denke das grĂ¶ĂŸte Geheimnis ist einfach auf seinen Bauch zu vertrauen und das zu machen was man wirklich will. Denn wie oft traut man sich gewisse Dinge nicht, weil man Angst vor der Ungewissheit hat, Angst vor Reaktionen der Mitmenschen oder Angst nicht in das Norm dieser Gesellschaft zu passen. Vergesst diese drei Punkte bitte und macht euer Ding!

 

„Mein Ding“ habe ich genau vor einem Jahr gemacht


 

Im November kĂŒndigte ich meinen festen Vollzeitjob, den ich bereits wĂ€hrend meines Studiums angetreten habe. Ich habe jedoch gemerkt, dass mich das Ganze einfach nicht erfĂŒllt und ich schon am Dienstag nicht mehr das Wochenende abwarten kann. Schrecklich oder? Zu der Zeit hatte ich knapp 30k Follower und bekam immer mehr Kooperationsanfragen. Ich merkte also, dass mir dieser ‚Nebenjob’ viel mehr erfĂŒllte und Spaß machte als mein eigentlicher. Also musste sich etwas Ă€ndern! Ich kĂŒndigte und beschloss mich selbststĂ€ndig zu machen.

Mein Kleingewerbe hatte ich bereits im Sommer 2016 angemeldet, da ich ab und zu Hostess Jobs angenommen habe, bzw. bereits die ersten bezahlten Kooperationen am laufen hatte.

 

Naja, viel mehr habe ich nicht zu beachten gehabt. Eine wirkliche Buchhaltung hatte ich bis dato auch noch nicht und nicht einmal meine Steuerberaterin. Aber wer hĂ€tte auch vor einem Jahr gedacht, wie sich das alles entwickeln wird? Ich hatte eine Vorstellung, bzw. ein Traum, aber wusste noch lange nicht wo mich die Reise hinfĂŒhren wird.

 

Ich habe mich jedoch nicht nur auf die Kooperationen mit Firmen verlassen, also die gesponserten Postings auf Instagram und hier auf meinem Blog. Denn was ist, wenn mal keine AuftrĂ€ge reinkommen wĂŒrden? Ja, ein Risiko ist theoretisch jeden Monat da, aber man bekommt irgendwann ein GefĂŒhl dafĂŒr und kann das Ganze besser einschĂ€tzen.

Also arbeitete ich auch auf selbststĂ€ndiger Basis als Social Media Managerin fĂŒr Unternehmen. Was ich ja auch bis heute mache. Ich schreibe Konzepte, wie man ein besseren Social Media Marketing betreiben kann oder halte VortrĂ€ge in diesem Bereich. Außerdem kreiere ich Content fĂŒr Firmen, dh. schieße die Fotos, lade sie in den sozialen Netzwerken hoch oder suche passende Blogger fĂŒr Kooperationen heraus.

Mir war es wichtig, zunĂ€chst ein geregeltes Einkommen zu haben und vor allem noch mehr aus meinem Wissen und Können zu machen als das Bloggen alleine. NatĂŒrlich auch mit dem Hintergedanken, sich ein 2. Standbein aufzubauen, denn man weiß ja nie wie sich das Thema Influencermarketing hinentwickeln wird.

 

Jaja, so hat alles angefangen. Es kommt mir irgendwie vor als wĂ€re es gestern gewesen. Der Moment meiner Mama & Co. von meinem Plan zu erzĂ€hlen und meine Familie so gut wie gar nichts damit anfangen konnte. Aber besonders meine Mama hat an mich geglaubt, mich unterstĂŒtzt und sich voll und ganz auf diese neue Materie eingelassen. Und jetzt ist sie in meinem Business nicht mehr wegzudenken, da sich einfach um die komplette Buchhaltung und um den kompletten Papierkram kĂŒmmert. Und da wĂ€re natĂŒrlich noch Moritz, der mich zwar so kennen gelernt hat, aber sich auf, auch fĂŒr ihn, komplett neue Welt eingelassen hat und mich Tag tĂ€glich unfassbar unterstĂŒtzt. Ihr zwei seid die Besten! <3

 

Wenn sich alles so schnell entwickelt hat bin ich gespannt was 2018 auf mich wartet


 

 

xx,

 

 

 

 

2 Comments

  1. Maike

    9. Januar 2018 at 16:16

    Liebe Franzy, Super, dass du dich getraut hast, diesen Weg zu gehen! Da ich auch in die Richtung gehe, bist du quasi wie ein Vorbild fĂŒr mich 🙂 Und zudem finde ich dich richtig authentisch. Mach also unbedingt weiter so! 🙂 Liebe GrĂŒĂŸe, Maike von http://www.maikikii.de

  2. Sabrina

    9. Januar 2018 at 13:54

    Hi Franzy, danke fĂŒr den interessanten Blogpost. Ich finde gut, dass du dein Ding durchgezogen hast, egal was andere vielleicht denken. Man sollte wirklich das machen, was einem am meisten Spaß macht, denn sonst ist die Lebenszeit zu kostbar. Ich denke auch, dass ich nicht fĂŒr einen 9-5 Job geschaffen bin und bin lieber mein eigener Chef. Man weiß wirklich nicht, wohin sich Influencer Marketing entwickeln wird, aber ich in mir sicher, dass es sehr viele Bereiche geben wird in denen man dort tĂ€tig sein kann. Zur Zeit mache ich ein Praktikum und schreibe auch ein Social Media Konzept, was mir Spaß macht 🙂 Könnte mir also auch vorstellen, in diesem Bereich spĂ€ter tĂ€tig zu sein. LG auch aus Köln, wĂŒnscht Sabrina

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