Thema Bauchgefühl & warum ich nicht zur Fashion Week fahre

Es geht schon wieder los – vom 15.01. bis zum 18.01. pilgern so einige nach Berlin, um an der Fashion Week teilzunehmen. In diesem Beitrag geht es mir nicht darum, die Fashion Week ‘schlecht’ zu machen, sondern viel mehr darum auf sich und sein Bauchgefühl zu hören. Dinge nicht zu tun, nur weil sie alle tun und wie so oft das Gefühl im Leben zu haben etwas zu verpassen.

Meine erste Fashion Week vor drei Jahren war einfach so aufregend für mich. Ich hatte gerade 11k Follower und war auf den typischen Events eingeladen, wo man sich als Blogger zuvor registrieren konnte. Es waren also Bloggerevents, mit ein paar Beauty- u
nd Foodständen und natürlich Goodie Bags. (Auf das Thema Goodie Bags gehe ich besser nicht ein, sonst wird der Beitrag doch negativer als geplant.) Damals war es natürlich super spannend und total besonders ‘da sein zu dürfen’. Irgendwann wurde mir klar, dass jeder ‘da sein darf’ und es doch gar nicht so besonders war…

… so ging das dann die nächsten Jahre weiter. Im Sommer 2017 wurde mir klar, dass die Fashion Week nicht im Ansatz das verspricht was ich mir erhofft hatte: In persönlichen Kontakt mit den Brands kommen, sich persönlich kennenzulernen und in der nächsten Saison zusammen zu arbeiten.

Wie denn auch?

Wenn tausende Blogger und Influencer drei Tage von Event zu Event fahren, sich nur darüber unterhalten wer auf dem coolsten Event eingeladen ist, auf der krassesten Aftershowparty und achja, das Hotel ist natürlich auch suuuuper wichtig und sagt so einiges über deinen Status aus. Ok wow, so viel mit wertvolle Kontakte knüpfen hat das einfach für mich nicht zu tun, da die Brands einfach überrannt werden. Wie soll man sich persönlich kennen lernen?

Mir ist einfach klar geworden, dass das persönliche Kennenlernen, außerhalb der Fashionweek, besser passt, da alle einfach nicht so gestresst sind. Ich habe das Gefühl, ALLE sind auf der Fashionweek gestresst. Event, Taxi, Show, Taxi, Dinner, Taxi, Aftershowparty. Also mache ich es so, dass wenn ich in einer Stadt bin und weiß, dass dort meine Kooperationspartner, wie Brands oder Agenturen, sitzen, ich / wir uns mit ihnen auf einen Kaffee oder zum Lunch treffen.

Vorsatz 2019: Ich mache nur noch das, was mir gut tut

Und auf den Stress hatte ich einfach keine Lust! Als ich Ende des Jahres an die Fashion Week Berlin gedacht habe, hatte ich kein gutes Gefühl in mir. Keine schönen Gedanken und irgendwie hatte ich leichte Stressgefühle. Dann wurde mir klar, dass ich da auch gar nicht hin muss. Ich muss nur das machen, was mir gut tut und wobei ich mir gut fühle. Natürlich wäre es schön einige meiner Kollegen/innen wieder zu sehen und ich hätte mich auf das ein oder andere Event bzw. Show gefreut. Aber im Großen und Ganzen war das Bauchgefühl da, welches mir gesagt hat – mach nur noch das, was dir gut tut, das hast du dir vorgenommen für 2019. Und deshalb fange ich genau damit an und bleibe zu Hause.

Hört auf euer Bauchgefühl

Ich habe euch diese Story erzählt, damit ihr seht, dass in dieser Szene vieles auch nicht so ist wie es scheint. Mir ist es wichtig, dass ihr nicht denkt ‘wie mega toll und perfekt’ alles ist und alle den krassesten Lifestyle leben. Und das Wichtigste: Hört IMMER in euch rein und lernt auf euer Bauchgefühl zu hören. Schaut nicht auf andere und denkt nicht immer etwas zu verpassen. Ja, wir verpassen immer alle etwas, was aber überhaupt nicht schlimm ist, da es viel wichtiger ist uns selber treu zu bleiben und uns gut zu fühlen. 

 

Auf eine positive Woche!

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