Travel: 4 Tage San Francisco – Fortbewegung, Sehensw√ľrdigkeiten und die besten Caf√©s

Die Stadt

Bevor wir in San Francisco ankamen, wurde mir von einigen Freunden gesagt, dass diese Stadt eine der sch√∂nsten der Welt ist. Und was soll ich sagen, sie hatten absolut Recht. Was sie aber vergessen haben mir zu erz√§hlen war, dass es auch eine der teuersten St√§dte ist.¬† Da wir im Vorhinein ein bisschen recherchiert haben wussten wir, dass es in dieser Stadt so viel zu entdecken gibt, dass wir uns direkt ein Airbnb f√ľr vier N√§chte gebucht haben. Da San Francisco quasi auf einer Insel liegt, ist es wahnsinnig teuer im Stadtkern zu schlafen, deshalb lag unser Airbnb in Albany eine 3/4 Stunde mit dem Auto entfernt.¬†

Fortbewegung

Wir haben uns vor unserer Reise einen Leihwagen bei sunnycars.de organisiert und konnten diesen direkt nach Ankunft abholen. So waren wir von Beginn an maximal flexibel und auf alles vorbereitet. Die Parksituation in San Francisco sind eigentlich ganz gut. Wir haben √ľberall¬† immer einen Parkplatz gefunden. Auf den meisten darf man allerdings maximal 2 Stunden parken und die Stunde kostet meistens 1.25 Dollar. Einen Tag fuhren wir auch mit der BART. Das ist quasi die S-Bahn San Franciscos. Man ist zwar gem√ľtlicher unterwegs, allerdings dauert ist ungef√§hr genauso lange wie mit dem Auto. F√ľr die Strecke von Albany nach San Francisco Downtown mussten wir pro Kopf 10 Dollar bezahlen. Man kann sich in San Francisco dann auch mit einer Art Stra√üenbahn fortbewegen, so ist man aber schon ein bisschen eingeschr√§nkter. Moritz und ich haben dann doch das Auto bevorzugt.

What to do

San Francisco ist zwar nicht so gro√ü und die Entfernungen sind auch nicht so weit, da die Stadt aber aus wahnsinnig steilen Stra√üen besteht, kann es doch anstrengend werden alle Orte zu besuchen. Moritz und ich machen es eigentlich immer so, dass wir uns ein paar wenige ‚ÄěHighlights‚Äú raussuchen die wir unbedingt sehen wollen, einen Gro√üteil unserer Zeit lassen wir uns aber oft einfach treiben um Ecken kennenzulernen die so in keinem Reisebericht stehen.

Unsere erste Anlaufstation war aber die Lombart Street. Eine Stra√üe die wahrscheinlich viele von euch von Bildern kennen. Die ‚ÄěLombart Street‚Äú ist eine sehr kurvige Stra√üe mitten in San Francisco, die ein absoluter Touristenmagnet ist. Als wir ankamen, war es nicht anders und eine Menschenmenge stand oberhalb der Stra√üe um Bilder zu machen. Wir haben sie uns auch kurz angesehen, haben uns dann aber wieder schnell auf en Weg gemacht, um den Menschenmengen zu entkommen. BTW, die Stra√üe wurde so kurvig angelegt, da eine gerade verlaufende Stra√üe an dieser Stelle zu steil gewesen w√§re.

Unser n√§chster Halt war der Pier 39. Der Pier 39 ist im Kern ein alter Anleger im Hafen, welcher mittlerweile zu einer Art Vergn√ľgungsmeile bestehend aus Futterbuden, Touristengesch√§ften und Promotern f√ľr Touren motiert ist. Kann man mal machen, muss man aber nicht. Denn die eigentliche Hauptattraktion am Pier sind etliche Seel√∂wen die im Hafenbecken auf schwimmenden Anlegern die Sonne genie√üen. Ein wirklich sch√∂ner und unterhaltsamer Anblick. Ihr solltet aber sehr geruchsunempfindlich sein, denn es sind sehr viele Tiere.

Ich weiss nicht wer von euch noch ‚ÄěFull House‚Äú kennt, aber die Painted Ladies¬†die wir als n√§chstes besuchten, waren damals die H√§user im Vorspann der Serie. Um die Serie zu kennen m√ľsst ihr aber so steinalt wie Moritz sein;-). Die Painted Ladies sind f√ľnf H√§user die absch√ľssig nebeneinander stehen und einfach h√ľbsch aussehen, da sie alle in sch√∂nen pastelligen Farben angestrichen sind. Unser eigentliches Highlight war aber, uns auf den Rasen des gegen√ľberliegenden Parks zu setzen und die Menschen dabei zu beobachtendsten in welchen wilden Posen sie sich vor den H√§usern fotografiert haben.

 

Haight Ashbury, stand nat√ľrlich auch auf unserer Liste. Hierbei handelt es sich aber nicht um einen speziellen Ort, sondern um eine Stra√üe/Viertel der Stadt. Dieser Stadtteil war und ist auch immer noch irgendwie ein Hippiviertel, in dem man in jedem zweiten Gesch√§ft Bongs und gr√ľnes Zubeh√∂r kaufen kann. Neben diesen Gesch√§ften gibt es auch noch viele Second Hand Gesch√§fte und kleine Boutiquen. Eine wirklich spannende und bunte Gegend die man mal gesehen haben sollte. Solltet ihr da sein, wundert euch nicht √ľber all die Obdachlosen. Die gibt es dort n√§mlich wirklich viel, aber sie geh√∂ren irgendwie zum Viertel und wurden zu keiner Sekunde aufdringlich oder √§hnliches.

Solltet ihr San Francisco mal von oben sehen wollen, m√ľsst ihr auf die Twin Peaks¬†fahren. Die Twin Peaks sind zwei Berge, von denen man einen wahnsinnigen Ausblick √ľber San Francisco hat. Soweit ich weiss, gibt es eine Buslinie welche auf die Berge f√§hrt, wir sind aber mit unserem Auto gefahren. Was soll ich sagen, ein wirklich wahnsinnig sch√∂ner Ausblick, wo es¬† aber auch sehr windig und kalt war.

Kommen wir zu unserem wohl unumstrittenen Highlight. Die Golden Gate Bridge. Das wohl mit Abstand bekannteste Wahrzeichen der Stadt, wenn nicht sogar der USA. Komischerweise haben wir es nicht geschafft √ľber die Br√ľcke zu laufen, aber die Aussicht, welche wir vom Battery Spencer¬†hatten, konnte nicht mehr getopt werden. Battery Spencer ist eine alte Milit√§ranlage, die jetzt nur noch als Aussichtspunkt dient. Ihr kommt aber leider nur mit einem Auto oder Fahrrad nach oben, da es keine M√∂glichkeit gibt diesen Punkt mit den √∂ffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. ¬†

Where to eat

Da wir euch nicht alles vorweg nehmen wollen, geben wir euch in diesem Blogbeitrag nur eine Top 3 unserer Lieblingslocations zum essen.

Wenn Fr√ľhst√ľck zu euren wichtigsten Mahlzeiten geh√∂rt, dann werdet ihr in San Francisco nicht um Mr. Homes Bakehouse¬†herum kommen. Auch wenn viele die sehr stylische Neoleuchtschrift an der Wand anzieht, so kann das Geb√§ck locker mithalten, ich sage nur Cruffin mit S√ľ√ükartoffelvanillecremef√ľllung!!!!!!!!! Das Viertel in dem das Bakehouse liegt, geh√∂rt eher zu den Vierteln, in die sich kein Tourist verirrt, aber vielleicht ist es auch das, was den Laden so besonders macht.

Wenn ihr am Mittag dann Hunger auf etwas mehr habt, k√∂nnen wir euch La Marais Bakery¬†ans Herz legen. Klingt nach einem weiteren Cafe, den ihr dort bekommt, aber das an einer hellen Ecke gelegene, franz√∂sisch angehauchte Cafe bietet neben Fr√ľhst√ľck auch Salate, Sandwich, herzhaft belegte Croissants, sowie belegte Brote, die genau das richtige sind, wenn man sich mal eine Auszeit vom Fast Food g√∂nnen m√∂chte.

Um den kulinarischen Part abzurunden, m√ľsst ihr quasi nur ums Eck gehen und schon steht ihr im U Dessert Story. Was soll ich sagen, Nachtischheaven! Als wir was zum Nachtisch gesucht haben, ist uns direkt der Sticky Rice mit Mango ins Auge gestochen. Nachdem wir die Riesenportion auf dem Tisch hatten, mussten wir aber mit einer kleinen Entt√§uschung feststellen, dass es kein warmen Sticky Rice, sondern sehr kalter Eisschnee war. Kam nat√ľrlich nicht an das Original heran, war aber auch sehr lecker.

Unsere Viertel

Drei Viertel in San Francisco haben uns ganz besondern gefallen. Hier waren wir auch mehrer Male während unserer Zeit in San Francisco.

Zwei dieser Vierte verschmelzen quasi zu einem, da sie direkt nebeneinander liegen. The Castro¬†und Dolores Heights. Diese Viertel laden zum schlendern ein und bieten unz√§hlige M√∂glichkeiten gut zu essen. Hier findet man keine Touristenstr√∂me, sondern ein wirklich ausgeglichenes Verh√§ltnis mit Locals. Die Castro Street ist wortw√∂rtlich ein farbenfrohes Durcheinander, dem man in Dolores ganz schnell entkommen kann. Nicht umsonst, ist der Mission Dolores Park¬†ein sehr beliebter Treffpunkt der Locals, um nach Feierabend den Blick √ľber die Stadt genie√üen zu k√∂nnen.

Unser drittes Lieblingsviertel ist das Mission – District. Das Mission District ist ein sehr mexikanisch angehauchtes Viertel, in dem ihr an jeder Ecke Streetart findet. Die Kombination mit wirklich innovativen Foodlocations und den nicht vorhandenen Touristenmassen, war f√ľr uns einfach die perfekte Kombination.

Apple Store: wenn man mal etwas Entspannung vom Trubel braucht, setzt euch in den Hinterhof

Ihr seht, auch wenn wir versuchen uns kurz zu fassen, San Francisco hat einfach zu viel zu bieten, als das man es nur kurz umschreiben kann. Lasst euch einfach treiben und entdeckt Nebenstra√üen, Streetart und fantastisches Essen. Lasst euch vom Blick √ľber die Golden Gate Bridge verzaubern und staunt √ľber die steilen Stra√üen der Stadt. San Francisco geh√∂rt definitiv zu einer der sch√∂nsten St√§dte in denen wir bisher waren.

 

xx,

F + M

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