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Travel: 6 Tage Mallorca – where to go, what to see

Hola Mallorca – 6 Tage Mallorca – where to go, what to see

 

Und schon wieder ist es vorbei, 6 Tage Mallorca, 6 Tage Sonne, blaues Wasser und mediterrane Romantik.

Diese 6 Tage auf Mallorca sollten ganz der Familie gehören, gut ich gebe zu ein bisschen Arbeit ist auch mitgekommen, aber trotzdem stand die Familie im Vordergrund. Natürlich war Moritz mit dabei, aber auch meine Mama, mein Bruder und seine Freundin. In dieser Konstellation war es das erste Mal und rückblickend kann man sagen, Generalprobe gelungen.

Neben einer gehörigen Portion relaxen und Sonne tanken, haben wir natürlich auch einige Ausflüge unternommen und heute möchte ich auch von den drei schönsten erzählen:

Valldemossa

Valldemossa ist unter Mallorcabesuchern kein wirklicher Geheimtip mehr, trotzdem lohnt es sich dieses kleine, beschauliche und romantische Dörfchen im Westen der Insel zu besuchen. Hier findet ihr noch die typische mediterrane Romantik für die Mallorca so bekannt ist. Die kleinen Gässchen laden einfach zum Schlendern ein und in jeder Ecke ist die Liebe zum Detail dieses Dörfchen zu finden.Die Blumentöpfe an den Wänden, die Heiligentafeln vor jeder Haustür oder das absolut imposante Bergpanorama, Valldemossa ist absolut einen Ausflug wert, da kann man auch mal die Touristenschwärme verzeihen und genießen. Wir haben uns auch treiben lassen, einen Cappuccino mit einem unglaublichen Ausblick genossen und uns eine Kugel Eis in den unzähligen Eisdielen gegönnt.

Das eigentliche Highlight des Dorfes befindet sich aber viel tiefer als die zum Dorf gehörende Kirche. „Port de Valldemossa“ liegt zwar nur ca. 1,5 Kilometer Luftlinie entfernt vom Dorf, allerdings ist der Weg dorthin nur über eine steile Serpentinenstraße zugänglich, die sich gute 20 Minuten den Berg hinab schlängelt.

Die Hafenromantik die euch unten erwartet entschädigt aber für den ganzen Angstschweiss der Fahrt dorthin. Der Hafen wird eigentlich nur von kleinen privaten Booten genutzt und dient überwiegend als wunderschöner Naturpool für alle Besucher, welche sich aber sehr im Rahmen gehalten haben. Wir haben quasi den ganzen Tag am Hafen verbracht sind schwimmen gegangen und haben dem Treiben im Hafen zugeschaut, einfach wunderschön.

 

Palma

Ein Besuch in der Hauptstadt der Insel durfte natürlich nicht fehlen. Wenn ihr jetzt aber denkt, Franzi und der Sangriaeimer, weit gefehlt. Das ist nämlich garnicht mein Ding (nicht mehr!:-D).

Wir wollten das echte Palma kennenlernen und so hieß unsere erste Station, „Mercado Gastronomia San Juan“: Eine Streetfoodhalle, welche den alten Charme der Stadt beibehalten hat, allerdings gespickt ist, mit modernen spanischer und mallorcinischer Küche. Absolut einen Besuch wert.

Nachdem wir uns ein bisschen durchs Angebot geschlemmt hatten, durfte das Shopping natürlich nicht zu kurz kommen. Wir fuhren zum „Placa Major“ im Zentrum von Palma, ein Parkhaus unter dem Platz hat die Suche nach einem Parkplatz definitiv vereinfacht. Bevor wir uns ins Getümmel gestürzt haben, brauchten wir eine kleine Stärkung und suchten einen kleinen Geheimtip. Das Café „Redvelvet“ liegt ziemlich versteckt in einer Seitenstraße, aber mein heiß geliebter Matchalatte und das Chicken Terriyaki Sandwich haben definitiv für den Aufwand der Suche entschädigt.

Wir klapperten die üblichen Geschäfte ab und brachten danach meinen Bruder und seine Freundin zum Flughafen, da sie uns früher verlassen mussten. Danach hieß es nur noch ab nach Son Carrio und ins Bett.

Der hohe Norden – Cap Formentor & Alcudia

An unserem letzten vollen Tag wollten wir den hohen Norden der Insel erkunden. Der nördlichste Punkt der Insel liegt in den Bergen. Dort steht am Cap Formentor ein Leuchtturm von dem man eine unglaubliche Aussicht geniessen kann. Vorweg genommen, dahin haben wir es leider nicht geschafft. Es dauert ca. 1,5 Stunden von Son Carrio, wo unsere Finca stand, bis zum Nordkap der Insel. Auf dem Weg ließen wir Manacor, Petra und Santa Margalida hinter uns und wollten vor der Bergetappe noch einen Zwischenstopp in „Port d’ Alcudia“ machen. Lasst euch gesagt sein, vergesst Port d’ Alcudia. Ein Pauschalurlaubtempel nacheinander und absolut kein mallorkinischer Charme.

Der eigentliche Geheimtipp, die Altstadt von Alcudia…

Der Ort liegt ein wenig oberhalb des Ports, ist aber um Welten charmanter und romantischer. Ein täglicher Markt und jede Menge Auswahl an Gastronomie lassen auch hier einige Touristen nicht aus, aber trotzdem hat der Ort eine große Portion Charme und lädt zum Schlendern ein.

Nach einer Portion frischer Aprikosen von Markt und einheimischen Spritzgebäck mit Zucker nahmen wir die Bergetappe in Angriff. Auf halber Strecke zum Cap Formentor, liegt ein sehr beliebter Aussichtspunkt. Leider ist dieser Aussichtspunkt nicht nur bei Touristen, sondern auch bei Dieben beliebt. Moritz hat auf unseren Rückweg zum Auto einen Dieb auf frischer Tat ertappt und ihn in unserem Auto gestellt. Zum Glück ist nichts geklaut worden, passt aber trotzdem auf und lasst keine Wertsachen offensichtlich im Auto zurück.

Bucht ‘Cala Murta’

Auf dem Weg zum Cap machten wir noch bei einem weiteren Geheimtipp halt. Die „Cala Murta“ ist eine Bucht zu der ihr über eine 20 minütige Wanderung kommt. Auf dem Weg dahin trefft ihr frei lebende Esel und Ziegen, welche den Weg dann nur noch halb so schlimm erscheinen lassen. In der Bucht angekommen findet ihr zwar keinen Sandstrand, dafür aber türkis-blaues Wasser in dem wir uns natürlich auch abgekühlt haben. Seid vor den dort lebenden Ziegen gewarnt, sehr frech und forsch. Anscheinend sind sie die Menschen so gewöhnt, dass sie auch gerne mal in euren Taschen nach Fressen suchen. Kleiner Tipp: An der Bucht gibt es keine Toilette oder einen Stand mit Essen & Trinken. Packt euch genug ein, um den Strandtag genießen zu können.

Leider haben wir es nicht mehr bis zum Leuchtturm geschafft, da uns der Hunger zurück in die Altstadt von Alcudia getrieben hat in der wir den Abend ausklingen haben lassen.

Mallorca ist einfach eine unglaublich vielseitige Insel. Vergesst also mal den Ballermann und schaust abseits der bekannten Wege, welche Abenteuer auf euch warten….

Was sind eure Lieblingsorte auf der Insel? Das war mit Sicherheit nicht unser letzter Besuch. 

 

xx,

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