Travel: Los Angeles – Sehenswürdigkeiten, Unterkünfte, Fortbewegung & Restaurants

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Die Stadt

Wer von euch hat nicht das typische Bild LA’s im Kopf, Palmen, unendliche Strände, Glamour, Hollywood und die Schönen und Reichen. All das stimmt auch, aber es gibt auch eine andere Seite der Stadt. Wir haben uns im Vorhinein natürlich auch Blogs über die Stadt durchgelesen und wir haben festgestellt, mit LA ist es wie mit Berlin, entweder man mag es, oder nicht, dazwischen gibt es meiner Meinung nach nichts. Die Stadt ist einfach unfassbar groß und die Distanzen die man zurücklegen muss, sind definitiv weiter, als man sie sich am Anfang vorstellt. Nicht ohne Grund ist LA die Stadt der Autos, denn es ist einfach nicht möglich sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln, geschweige denn zu Fuß fortzubewegen. Wir sind insgesamt sechs Tage in LA geblieben, auch wenn zu Beginn nur vier geplant waren. Nachdem wir aber gemerkt haben, dass wir einfach mehr Zeit brauchen, um nur die klassischen Hotspots zu besuchen, haben wir die geplanten zwei Tage San Diego gestrichen.

 

Fortbewegung

Was das Vorankommen in LA angeht, so hat man tatsächlich keine große Wahl. Man kommt einfach nicht um das Auto herum. Man könnte sich natürlich auch mit Uber fortbewegen, das würde auf Grund der Strecken aber vermutlich mehr kosten als ein Leihwagen. Zur Warnung, statistisch gesehen ist LA die Stadt mit der höchsten Staurate. Die Leute die hier Leben, stehen im Jahr durchschnittlich 102 Stunden im Stau!! Als wir durch die Stadt gefahren sind, hat man ab und zu mal Bauarbeiten für eine U-Bahn gehen, ein intaktes Netz war aber definitiv nicht zu erkennen. Natürlich gibt es in LA auch ein Busnetz, aber um mit dem Bus von A nach B zu kommen, hätte man vermutlich 2 Wochen in der Stadt bleiben müssen.

Ein neuer Trend in amerikanischen Großstädten – E-Roller. An jeder Ecke stehen diese Roller, die man sich mit einer App einfach mieten kann und überall einfach stehen lassen kann. Bird und Lime sind die größten Anbieter. Es macht zwar mega Spaß, aber man muss wirklich aufpassen, denn man darf auf dem Gehweg, Radweg und der Straße fahren. Ein kleines Chaos und da die Roller echt flott sind, müsst ihr wirklich vorsichtig sein. Das einmalige Mieten kostet jedes Mal einen Dollar und jede Minute 15 Cent. Wir haben es leider nur einmal geschafft zu fahren, aber es macht wirklich mega Spaß

Unsere Unterkünfte

Bevor ich euch erzähle wo und wie wir untergekommen sind, muss ich einfach noch erwähnen, dass LA ein wahnsinnig teures Pflaster für Unterkünfte ist. Solltet ihr also auch nach LA kommen, recherchiert ein bisschen, damit ihr ein für euch eine perfekte Unterkunft findet.

 

Airbnb  Los Angeles Guest House

In LA war Airbnb für uns einfach genau richtig. Da Moritz und ich immer relativ spontan im buchen sind, hatten wir nicht mehr die große Auswahl, haben aber zwei wirklich super Unterkünfte gefunden. Oftmals halten Bilder ja nicht was sie versprechen, die Erfahrung mussten wir ja auch in San Francisco machen, aber in LA wurden wir nicht enttäuscht. Die ersten zwei Nächte buchten wir im Los Angeles Guest House. Ein Apartment in der Nähe von Silver Lake, in dem alles neu war, wir hatten massig Platz und das Badezimmer bzw. die Dusche waren einfach wahnsinnig groß. Die Anbindung ist ja auch immer ein wichtiges Thema, wie ich zu Beginn gesagt habe, egal wo man in LA ist, die Entfernungen sind IMMER weit.

The Line Hotel 

Nach schon einer guten Woche Reisezeit, war mir dann mal wieder nach einem Hotelzimmer. Wir haben uns dann für zwei Nächte ein Zimmer im The Line Hotel gebucht. Ein wirklich angesagtes Hotel in LA, mit einem atemberaubenden Blick aus den Zimmern und einem Restaurant, welches in einem überdemensionalen Gewächshaus zu finden ist. Durch und durch stylisch, wenn auch die Zimmer ein wenig klein waren.

Airbnb Modern Hideaway, blocks from Hollywood and Vine

Die letzten beiden Nächte verbrachten wir in einem Airbnb in Westhollywood, Modern Hideaway, blocks from Hollywood and Vine. Dieses Airbnb war mit Abstand das schönste und stylischeste Airbnb welches wir jemals hatten. Ein Traum. Und die Lage war dieses Mal wirklich sehr gut, genau zwischen Walk of Fame und Sunset Boulevard. Die Entfernung zum Hollywood Sign ist auch nicht weit. Aber, auch wenn ich schreibe die Lage war super, ihr seid trotzdem auf ein Auto angewiesen.

 

Sehenswürdigkeiten

In LA gibt es unzählige Orte und Dinge zu entdecken. Unsere erste Anlaufstation war der Venice Beach. Wer kennt ihn nicht, ein langer endloser Sandstrand kombiniert mit einer kleinen Vergnügungsmeile. Vorweg genommen, wir waren zwei mal dort. Das hatte den Grund, dass wir das erste Mal relativ früh am Mittag da waren. Zu dieser Zeit ist der Venice Beach eher Anlaufstelle für alle Gestrandeten der Stadt, Obdachlose und jede Menge Paradiesvögel. Unser Tipp, besucht den Venice Beach eher am späten Nachmittag und spaziert, zum Sonnenuntergang, in Richtung Santa Monica Pier. So verliert dieser Ort nichts von der Magie die ihr vermutlich im Kopf habt.

Eben habe ich ihn schon einmal erwähnt, der Santa Monica Pier. Eine Kirmes auf einem riesigen hölzernen Steg, kombiniert mit jeder Menge Essenmöglichkeiten, Trödlern und Selbstdarstellern. Besucht diesen Ort zum Sonnenuntergang und schlendert im dunkeln über den Pier. Ein wirklich schönes Erlebnis, denn der Sonnenuntergang scheint hier besonders schön zu leuchten. Die Kirmes auf dem Pier macht relativ früh zu, ihr könnt aber trotzdem sehr lange auf dem dahinter liegenden Pier spazieren gehen und den Blick auf die Küste von Venice Beach genießen.

 

Ihr wollt sehen wo die Schönen und Reichen der Stadt ihren kaltgepressten Saft trinken. Die Antwort ist in West Hollywood auf der Melrose Avenue. West Hollywood liegt direkt neben Beverly Hills und demnach ist alles sehr dekadent. Ihr könnt hier überall, wie auch in San Francisco, relativ gut parken. Lasst also einfach das Auto stehen und schaut euch das Treiben in dieser Gegend einfach mal an. Es gibt viele Cafes und Juice Bars, Designergeschäfte und Antiques, es ist für jeden was dabei.

Apropos Hollywood. Keiner der in Los Angeles ist wird drumherum kommen das Hollywoodsign zu besuchen. Vermutlich wird es euch wie uns gehen und ihr werdet versuchen den einen Weg zu finden, der euch direkt unters Hollywoodsign führt. Macht nicht den Fehler und versucht den Weg über GoogleMaps zu finden. Alle wegen die ihr über GoogleMaps versucht zu finden, führen euch zum einige Meilen entfernte Griffith-Observatorium. Eine aktive Sternwarte, von der ihr auch einen wunderschönen Blick über L.A habt. Es ist aber nicht das Hollywoodsign und es ist auch touristisch sehr überlaufen.

Zum Hollywoodsign selber. führt eine sehr enge uns kurvenreiche Straße, die wir dann am nächsten Tag ausprobierten. Ihr müsst in Google Maps als Zielort “The Last House of Mulholland” eingeben, diesen Punkt erreicht ihr über den “Deronda Drive”. Es gibt einige kleine Buchten wo ihr das Auto stehen lassen könnt, um dann in wenigen Minuten direkt unterhalb des Hollywoodsign zu kommen. Nur als Randnotiz, dass ist ein eher unbekannter Weg, da die Einheimischen in der Gegend eigentlich ihre Ruhe bevorzugen. Die Aussicht war aber überragend und Moritz und ich hatten als die Sonne untergegangen war, die komplette Aussicht für uns alleine, einfach wunderschön!

Solltet ihr in LA das Bedürfnis verspüren einmal shoppen zu gehen und dafür nicht Kilometer weite Strecken auf euch zu nehmen, dann können wir euch Farmers Market empfehlen. Farmers Market ist eine Open Air Shopping Mall, die uns ein bisschen an Disneyland erinnert hat. Alles inszeniert, künstlich, mit Brunnen und vielen Lichtern, aber es gab einen wirklich erschwinglichen Mix aus teuer und bezahlbar. Macht aber nicht den Fehler wie wir und parkt auf dem dazugehörigen Parkplatz!! Wir haben echt dumm aus der Wäsche geschaut, als wir für 2,5 Stunden parken 26 Dollar bezahlen mussten.

 

Die besten Restaurants & Cafés

Wenn ihr in LA auf der Suche nach Essen seid, dann habt ihr eine unendliche Auswahl an Möglichkeiten, allerdings solltet ihr bevor ihr los fahrt eine Kleinigkeit essen, da ihr meistens eine weite Strecke zu diesen Möglichkeiten zurücklegen müsst. Recherchiert also am besten vorher wo ihr essen möchtet, bevor ihr den Zufall für euch entscheiden lasst.

Spoke Bicycle Cafe

Einer unserer Frühstückslocations war das Spoke Bicycle CafeEs sieht aus wie ein Hinterhof in dem sich Künstler frei austoben dürfen, der Name stammt aber wohl eher von dem direkt daneben verlaufenden Fahrradweg. Lasst euch von der Location nicht ablenken, dass Frühstück ist wirklich Hammer. Ich hatte ein Bananabread mit Erdnussbutter und Moritz ein Brot mit Ziegenkäse, Bacon und Berrykompott. Das Essen hat nicht nur super geschmeckt, es war auch noch wunderschön angerichtet und hat sich ein bisschen von der Location abgehoben. Sehr empfehlenswert, man kann im Freien sitzen und hatte einen bunten Mix von Menschen.

Alfred Tea 

Danach machten wir uns auf den Weg in Richtung West Hollywood und da die Strecke sehr weit war und es echt warm war, brauchten wir relativ schnell wieder eine Erfrischung. Deshalb hieß unser Ziel Alfred TeaMoritz folgte diesem Cafe schon länger privat und es war eigentlich seine Idee hier her zukommen. Es hat sich aber definitiv gelohnt, euch erwartet ein komplett rosa gekachelten Laden in der man in jeder Ecke die Liebe zum Detail sehen kann. Ergänzt wird das Rosa noch mit Pastellfarben, wirklich schön. Da wir die Erfrischung aber nicht vergessen haben, kommen wir zum eigentlichen Star, der Rose Milk Tea. Es hat geschmeckt als würde ich einen ganzen Strauß Rosen getrunken. Wirklich, ich habe noch nie einen so intensiven Geschmack von Rose gehabt. Es war so lecker, dass wir am nächsten Tag nochmal kamen, um mir einen zweiten zu holen.

 

 

Umami Burger 

Nachdem wir West Hollywood erkundet hatten, ging es am Abend für uns zum Farmers Market. Ja, auch ich lasse mich von Instagram noch ab und zu beeinflussen und deswegen kam uns Umami Burger, der genau beim Farmers Market ist, genau richtig. Hier gibt es nicht die klassischen Burger bei denen man sich fragt, wie man den Burger in den Mund bekommen soll. Es sind eher kleine Gourmetburger, bei dem der Geschmack im Vordergrund steht. Die Burger sind wirklich sehr sehr lecker.

Solltet ihr vorhaben Los Angeles zu besuchen, bringt Zeit mit. Es ist wirklich eine Megacity die man erst einmal begreifen muss. Hier findet ihr wirklich an jeder Ecke ausgefallenen Essenslocations und auch Spots an denen man perfekte Bilder machen kann. Dazu aber mehr in meinem nächsten Blogbeitrag…

 

 

xx,

 

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