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Travel: Mykonos – Hotel, Sehenswürdigkeiten und Kosten

Mykonos, blau weiße Träume

Woran denkt ihr, wenn ihr an die griechische Insel Mykonos denkt?! Bei uns waren es Wörter wie blau, weiß, romantisch und die HighSociety. Um es direkt vorweg zu nehmen, alle Klischees werden bedient, dennoch gab es die ein oder andere Sache die anders war als gedacht. Aber ich fange am besten ganz von Vorne an:

Unsere Unterkunft

Unser Hotel „Casa del Mar“, haben wir ganz klassisch über booking.com gefunden und waren von den Bildern sofort überzeugt. Natürlich haben wir auf Instagram noch ein bisschen zusätzlich recherchiert, was uns dann aber vollends überzeugt hat. Wir wollten ganz bewusst ein Hotel, dass nicht direkt im Kern von Mykonos Stadt liegt, da wir in unserem Urlaub Energie tanken und die Batterien wieder aufladen wollten. Auch wenn Eurowings uns wieder mal hängen gelassen hat und wir mitten in der Nacht unseren Flug umbuchen mussten, verlief die Anreise von Köln über München nach Mykonos reibungslos.

Unser Hotel versprach im Vorfeld nicht zu viel und wir waren von der ersten Sekunde rundum zufrieden. Das „Casa del mare“ liegt an der Südwest Spitze der Insel, es hat einen eigene Bucht mit Privatstrand und wir haben selten ein solch glasklares Wasser erlebt. Dadurch, dass das Hotel sehr südlich gelegen ist, hat man auch ganztägig seine Ruhe vom sonstigen Trubel der Insel.

Wir waren froh eine größere Unterkunft zu haben, in der wir uns theoretisch den ganzen Tag aufhalten konnten: 3 Schlafzimmer, 3 Bäder (ok beides vllt. etwas zu viel), eine Küche, ein Wohn- und Essbereich und eine riesen Terrasse zum essen und zum sonnen.

 

unsere private Terrasse

Restaurantbereich mit Blick auf den privaten Strand

 

unsere private Terrasse

 

wir waren eig. immer ganz alleine…

Fortbewegung

Auf Mykonos lässt es sich nicht vermeiden, ein Fortbewegungsmittel zu mieten. Hier hat man die Auswahl zwischen Roller, Quad, Strandbuggy oder Auto. Wir haben uns wie immer für einen Roller entschieden, da er die preiswerteste Lösung war und wir damit maximal flexibel sind. Es ist zwar nicht die komfortabelste Lösung, aber für unsere Zwecke genau richtig. Mit einem Tagesmietpreis von 20 Euro, war es zwar nicht ganz so günstig wie auf Bali, aber immer noch im Rahmen. Hierzu muss man aber sagen, dass es sich um die Preise der Nebensaison handelt und die Preise in der Hauptsaison zwischen Juli und August nochmals steigen. Nur um einen Vergleich zu haben, ein Quad in der Zeit wo wir da waren, kostet 45 Euro am Tag.

 

Was man über Mykonos wissen muss

Wir haben uns die Insel ehrlich gesagt ein bisschen kleiner vorgestellt als sie dann war. Abgesehen von der Größe hat es uns auch überrascht, dass die Insel garnicht grün ist, sondern eher sandig uns felsig. Auf Grund dessen, dass die Wege von A nach B auf Mykonos wirklich sehr weit sind, müsst ihr ich auf jeden Fall ein Fortbewegungsmittel leihen. Es gibt zwar auch Busse, die euch von Bucht zu Bucht bringen, aber darauf angewieseneren zu sein, benötigt eine Menge Geduld. Was die Buchten angeht, das Leben auf Mykonos spielt sich absolut und nur in den Buchten und natürlich der einzigen Stadt ab in der auch der neue und alte Hafen ist. Es gibt Buchten in denen eine Hotel am anderen gereiht ist, und die Strände mit Liegen zugestellt sind, und es gibt auch noch Buchten an denen Ihr relativ privat seid und das glasklare Wasser ohne Elektomusik im Nacken geniessen könnt.

 

Buchten

Was ich euch empfehlen kann ist der Strand „Agios Softies Beach“ ist zwar ein bisschen abgelegen, aber ihr findet dort einen sehr weitläufigen Strand ohne Hotelanlagen im Rücken. Ausserdem findet ihr dort einen „Geheimtipp“ der leider nicht mehr so ein Geheimtipp ist. Kiki`s Taverne, dort gibt es lokale Köstlichkeiten in einem authentischen Umfeld. Ein weiterer Strand den ihr ohne großartige Hotelanlagen genießen könnt, ist der Strand im kleinen Örtchen „Ornos“. Ihr müsst euch diesen Strand zwar mit dem ein oder anderen Kitesurfer teilen, habt somit aber auch immer was zu gucken, sollte euer Urlaubsbuch mal nicht so spannend sein.

 

Orte

Auf Mykonos gibt es eigentlich nur zwei Orte. Mykonos Stadt und den kleineren Ort „Ornos“. „Ornos“ ist allerdings nur ein Durchgangsort, da er an der schmalsten Stelle der Insel liegt, und dort ein hoher Verkehrsdurchlauf herrscht. Es gibt hier einige Hotels und die einzige Kitesurfschulde der Insel, einen Supermarkt und ein paar Hotels. Das typische blau weisse Mykonosfeeling findet ihr hier aber nicht. Um das zu erleben müsst ihr nach Mykonos Stadt. Hier findet ihr auch die wohl bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Insel:

Die Windmühlen von Kate, Klein Venedig, den alten Hafen und die berühmten blau weissen Gassen der Stadt. Fast an jeder Ecke hat man das Bedürfnis ein Bild mit Kontrasteichen färben zu machen. Egal wo man hinschaut, das Auge findet neue Farben und Formen. Die Windmühlen sind vor allem Abend DER Anlaufpunkt für alle Romantiker die den Sonnenuntergang genießen wollen. Nicht ganz unser Geschmack, aber auch wir haben einen Abend dort verbracht. Von den Windmühlen habt ihr auch einen perfekten Blick auf „Klein Venedig“. Zugegeben, die Bilder im Vorhinein haben mehr versprochen, als die Realität. An und für sich ist die größte Attraktion der Stadt aber das Zusammenspiel aller Komponenten. Der Ort verspürt eine Magie die man sehr schnell bei einem Spaziergang durch die Gassen der Stadt spüren wird.

 

 

Kosten

Ja die Insel kommt seinem Ruf eine Insel für die Schönen und Reichen zu sein, nach. Der Durchschnittscappuchino kostet um die 6 Euro und bei einem Essen zu zweit ist man mit Sicherheit seine 40 Euro los. Darauf muss man sich einfach einstellen wenn man einen Urlaub nach Mykonos plant. Macht es aber einfach wie wir, ein zwei Abende selbst kochen und die Zweisamkeit auf der Veranda genießen, insofern eure Unterkunft das zulässt.

 

Unser absoluter Lieblingsort

Dieser Ort verdient einfach einen eigenen Abschnitt. Der Leuchtturm von Armenistis! Einfach ein magischer Ort. In unseren sechs Tagen auf der Insel waren wir drei Mal dort und jedes Mal war es einfach nur Wahnsinn zu sehen, was die Natur möglich macht. Auch wenn man meinen sollte, dass dieser Ort von Touristen überlaufen ist, so war es doch das Gegenteil. Jedes Mal waren es nur ein Hand voll Menschen und man konnte in vollen Zügen jede Sekunde genießen. Felsen, türkisblaues Wasser, lila Blumen, grüne Heide und eine Aussicht die man nicht mit Worten beschreiben kann. Dieser Ort ist ein Ort an dem man sich als Mensch wieder ganz klein fühlt und die Freiheit mit jedem Atemzug genießen kann. Solltet ihr auf Mykonos sein, müsst ihr die Magie dieses Ortes einfach erleben.

 

 

 

xx,

 

2 Comments

  1. Lena

    28. Mai 2018 at 10:01 AM

    Es sieht einfach so unglaublich schön aus! Dort muss ich auch unbedingt mal hin.
    Liebe Grüße Lena von http://allaboutliife.wordpress.com/

    1. Franzy

      28. Mai 2018 at 10:08 AM

      jaaa solltest du! Es war echt super schön 🙂

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