Traveldiary Bali: An in den Norden nach Munduk

Nach Seminyak und Ubud war Munduk unsere dritte Station auf unsere Reise.

Munduk ist ein kleiner Ort im nördlichen Teil Balis, der touristisch noch nicht eine solch große Beachtung gefunden hat, wie der touristische SĂŒden. 

Vermutlich wĂ€ren wir auch nicht auf die Idee gekommen n den hohen Norden zu Reisen, hĂ€tten wir nicht eine Einladung eines Resorts gehabt. Die Munduk Moding Plantation ist ein sehr luxuriöses Resort, welches inmitten einer Kaffeeplantage errichtet ist. Das ist aber nicht das einzig Besondere an diesem Resort. Wir haben vermutlich noch nie ein solch nachhaltiges Resort wie dieses erlebt. Alles was in diesem Resort konsumiert wird, stammt aus eigenem Anbau. Abgesehen vom Kaffee den es ĂŒber den ganzen Tag verteilt gab, wurde auch in riesigen GemĂŒsebeeten und Obstplantagen alles angebaut, was dem Gast angerichtet wurde. Nicht aber nur das, ein weiterer Grund fĂŒr das absolut nachhaltige Auftreten des Resorts ist, dass alle Angestellten des Resorts Anwohner aus den umliegenden Dörfern sind. GefĂŒhlt kamen 6 Angestellte auf jeden Gast, allerdings war einer freundlicher und zuvorkommender als der andere.

 

 

Von Ubud dauerte es 2 Stunden mit dem Taxi, bis wir im hohen Norden ankamen. Die Wegstrecke an sich, war auch hier nicht das Problem, aber der Verkehr und die ZustĂ€nde der Strassen, erschwerten die Fahrt in den Norden. Landschaftlich und klimatisch war es eine andere Welt. Es war relativ kĂŒhl und da wir quasi im balinesischen Gebirge waren und sich ein Tiefdruckgebiet festgesetzt hatte, war es zudem noch sehr sehr feucht in Form von sehr viel Regen!

Nachdem wir in unser wirklich sehr schönes Zimmer gebracht wurden, kamen wir keine 30 Minuten nach Ankunft in den Genuss eines traditionellen balinesischen Kafferöstkurses. Bohnen in der Pfanne rösten, durch schwenken enthÀuten und das zermahlen im Mörser, alles selbst betrieben.

 

 

Den Nachmittag und Abend beschĂ€ftigten wir uns mit der wahnsinnig schönen und grĂŒnen Aussicht und dem mit Abstand wahnsinnigsten Jacuzzi, welchen wir je gesehen haben.

Wie schon erzĂ€hlt war es sehr, wirklich sehr wolkig, dazu regnete es und es blies ein sehr starker Wind. Das hielt uns aber nicht davon ab uns unsere Badesachen anzuziehen und diesen unglaublichen Jacuzzi zu genießen. Es lĂ€sst sich nicht wirklich in Worte fassen, aber wir hatten das GefĂŒhl in einem Jacuzzi in einer riesigen Wolke zu sitzen. Man sah wie die Wolken an uns vorbei zog, wĂ€hrend wir im Jacuzzi saßen und das warme Wasser genossen, einfach unbeschreiblich!

 

 

Als wir am nĂ€chsten Morgen aufwachten konnten wir unseren Augen kaum glauben, Sonne. Die Mitarbeiter versicherten uns, dass wir vom GlĂŒck gekĂŒsst waren, denn das war der erste Sonnentag nach zwei Wochen. Wir gingen also zum FrĂŒhstĂŒck und welche Aussicht uns dort erwartet, war einfach atemberaubend. Was wir bisher verschwiegen haben, die Munduk Moding Plantation hat einen der Top 10 Infinity Pools der Welt
zu Recht! Das Wort Infinity Pool, passt zu keinem Pool so gut wie zu diesem, denn durch die Höhenlage, hatte man nicht nur das GefĂŒhl, sondern auch optisch den Eindruck, dass der Pool in den Horizont verlief! 

Dadurch, dass der Pool zu den Top 10 der Welt gehört, ist dieser fĂŒr sich tatsĂ€chlich als SehenswĂŒrdigkeit im Norden Balis gelistet, dementsprechend war es ein amĂŒsanter Anblick beim FrĂŒhstĂŒck, dem wilden Treiben und Posieren am Pool zu beobachten.

 

 

 

 

Nachdem wir fertig gefrĂŒhstĂŒckt hatten und natĂŒrlich auch Bilder gemacht haben, ging es auf eine kleine Sightseeing Tour. Da Munduk sehr abgelegen ist, gab es nicht allzu viele SehenswĂŒrdigkeiten. Unser Fahrer war ebenfalls ein OrtsansĂ€ssiger und kannte sich bestens aus. Am Vortag auf unserer Hinfahrt, sahen wir ein paar Bali Swings, nicht zu vergleichen mit denen in Ubud, allerdings auch fĂŒr einen Bruchteil dessen. So bekamen wir auch noch unsere Baliswing Bilder und es ging weiter.

 

 

Der nĂ€chste Stop war ein sehr berĂŒhmter Wassertempel in einem der drei Seen, welche um Munduk verteilt sind, der Pure Ulun Danu Bratan Tempel. Sehr idyllisch gelegen, sehr touristisch und in der RealitĂ€t kleiner als erwartet.

 

 

NĂ€chste Station war ein, als Fotomotiv auf Bali, wahnsinnig berĂŒhmtes balinesisches Eingangstor. Sehr schön gelegen vor einem imposanten Gebirgszug, ist ein Halt an diesem Tor ein Muss, sollte man schonmal in Munduk sein.

 

 

Nachdem Franzi mitbekommen hatte, dass unser Resort drei eigene Pferde besaß, ging ihr Interesse fĂŒr weitere SehenswĂŒrdigkeiten gen Null. Wir fuhren also zurĂŒck und Franzi kam zu ihrem heiß ersehnten einstĂŒndigen Ausritt. Das war fĂŒr mich eine gute Möglichkeit ihr unter Beweis zu stellen eine Pferdeallergie zu haben, was sie mir bis dahin nie geglaubt hat. Ich also hoch zu Ross, wurden meine Handgelenke roter und roter und die Pusteln großer und grĂ¶ĂŸer. Nachdem auch das Kratzen im Hals stĂ€rker wurde, entschied ich mich dafĂŒr den Rest der Strecke neben dem Pferd zurĂŒckzulegen.

 

Den letzten Abend verbrachten wir wieder im Jacuzzi und genossen die Abgeschiedenheit in den Bergen. Am nÀchsten Morgen hiess es nÀmlich, Sachen packen und ab auf die Inseln, dazu aber im nÀchten Blogbeitrag mehr
..

 

xx,

Moritz

1 Comment

  1. Travel: Bali - was du vorher und Vorort wissen solltest - fashion for ffranzy

    11. Februar 2018 at 03:25

    […] Auf in den Norden! Ein ganz anderes Bali, aber dazu weiter mehr in diesem extra Beitrag. […]

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