Unsere chaotische Sportgeschichte & 5 Tipps Spaß am Sport zu finden

Kenn ihr das Problem? Ihr wollte mit einem Partner Sport treiben, euch gegenseitig pushen und
motivieren und gleichzeitig mehr Zeit zusammen verbringen. Klingt ja ganz praktisch, oder? Das
war auch unser erster Gedanke, der so richtig nach hinten losgegangen ist…

 

 

1.Situation

Alles fing vor ca. einem Jahr an. Nach unserer ersten gemeinsamen USA Reise, Oktober 2017,
fühlten wir uns nach unzähligen Fastfoodbesuchen und nicht ausreichender Bewegung einfach nur
unwohl. Dann kamen wir schnell auf die Idee zusammen Sport zu machen: Hey, lass 2x die Woche
laufen gehen bei uns im Park um die Ecke. Klingt bis dahin ja auch alles schön. Unschön wurde es
aber, als ich nach dem ersten 400m gemerkt habe, dass meine Ausdauer nicht wollte wie ich.
(Man muss dazu sagen, dass ich super ehrgeizig bin, wenn es heißt mit Moritz mitzuhalten. Ich
konnte also niemals sagen, ich habe nicht genug Kondition um mitzuhalten‘. Das wäre mir zu
peinlich gewesen!)
Also quälte ich mich eine Runde um den See (keine Ahnung wie ich das geschafft habe) und höre
Moritz  STÄNDIG sagen, was wir doch für ‚Würste‘ sind. Super sexy Ausdruck!! Genau das will jede
Frau hören. Motivation im Keller – ich war eingeschnappt!! … und das für Tage.

Das mit dem Laufen ließen wir dann doch sein, weil ich keine Lust auf Streit hatte und fühlte mich
irgendwie total unter Druck gesetzt. Moritz fragte ständig, ob ich nicht auch zum Sport gehen
wollen würde, ob wir nicht laufen gehen sollen, etc. Mein erster Gedanke: Er findet mich zu fett
und will, dass ich dünner werde. Er will mich verändern und mich überreden mehr Sport zu
machen. Genau diese ‚Motivation‘ brachte nur das Gegenteil. Ich ging zwar ab und an zum Sport,
wenn’s hoch kam 1x / Woche, aber Spaß hatte ich dabei jetzt nicht.

2. Situation

Ich hatte eine Kooperation mit einem Fitnessstudio und musste ein Bild in diesem Studio für
Instagram machen. Moritz trainierte öfters in diesem Studio, kannte also einige Leute und für mich
war die Location einfach neu und vor allem fühlte ich mich unwohl. Ein Bild zu machen, wo andere
Menschen um mich rum trainierten, doof guckten oder komische Kommentare abgeben. OK
PEINLICH. Bild im Kasten, Moritz geht seiner Routine beim Trainieren nach und steigt auf die
Waage. Ich mache ihm nach und war TOTAL ERSCHROCKEN. Irgendwie hatte ich jetzt nicht mit
dem Gewicht gerechnet -nach ein paar Monaten haben wir gemerkt, dass man auf der Waage
irgendwie immer mehr wiegt als auf anderen. Ich schaute Moritz also erschrocken und fragend an
und er konterte mit: ‚Und was sagt uns das?? Mehr Sport!‘
Ok wow, das hat gesessen. Alles klar, dachte ich mir, du hast für heute verkackt. Das Gezicke ging
dann so lange im Studio weiter, bis wir die Situation abgebrochen haben und wortlos nach Hause
fuhren.

Danach war uns klar: WIR MACHEN KEINEN SPORT MEHR ZUSAMMEN!

Ein paar Monate vergingen und jeder von uns machte sporttechnisch sein Ding. Ich fing an, wieder
mehr Kurse im Fitnesstudio zu machen und wenn ich mir dafür nicht genug Zeit nehmen
konnte/wollte, 30 Minuten zu Hause ein HIIT Workout zu machen. Ich habe immer mehr Spaß am
Sport gefunden, bin oft mit meiner besten Freundin trainieren gegangen, weil wir uns gegenseitig
gut motivieren konnten und habe langsam Veränderungen an meinem Körper gesehen. Dann kam
auch die Zeit, als wir irgendwann spontan anfingen ein paar Mal wieder zusammen zu trainieren.
Und irgendwie klappte es auf einmal! Zunächst haben wir uns total gewundert und waren und auch
nicht sicher, ob wir dem dem Braten trauen konnten, aber wir blieben dabei und es machte Spaß!

Wieso ich euch das ganze erzähle? Weil ich denke, dass einige eine ähnliche Story kennen. Was
bei unseren Geschichten und Erlebnissen wahrscheinlich ähnlich ist? Der Fakt, dass wir uns
selber nicht wohl fühlen und nicht Spaß dabei haben. Meiner Meinung nach das schlimmste, was
man machen kann: Sich zu etwas zwingen, weil man denkt, es machen zu müssen. Eine Zeit geht
es gut, aber auf Dauer ist das nichts.

5 Tipps Spaß am Sport zu finden

1)Geht mit einer Freundin zum Sport, damit ihr euch gegenseitig motivieren könnt. Gut ist es, wenn
ihr ungefähr auf dem gleichen Fitnesslevel seid, damit ihr euch nicht bremst oder die
Anfordernungen zu hoch sind.

2)Probiert viel aus! Nur weil alle gerne Laufen gehen, heißt es nicht, dass ihr es auch lieben müsst.

3)Fangt mit Sportarten oder Kursen an, die euch wirklich Spaß machen.
Die Mischung macht’s! Für mich ist beim Sport Abwechslung das A und O: Yoga, Ausdauerkurse,
Squash, Badminton und Krafttraining mit Moritz. So kommt keine Monotonie auf und er bleibt
immer spannend.

4)Setzt euch kleine Ziele und nehmt Veränderungen bewusst wahr. Muskeln bauen sich auf, euer
Bauch wird langsam flacher oder ihr merk, dass ihr die Gewichte hochsetzen könnt. Dann steigt
die Motivation auf jeden Fall! Jetzt solltet ihr anfangen, euch wieder neue Ziele zu setzen, um
immer an euch zu arbeiten. 🙂

5)Legt euch passende Sportkleidung zu. Ihr solltet euch darin wohl fühlen und euch auch hier immer
mal wieder etwas neues Gönnen. So habt ihr neue Motivation und Vorfreude eure neu geshoppten
Teile ausführen zu wollen.

Ihr wisst, dass ich keine Sportbloggerin bin und das auch nicht sein möchte. Bei mir findet ihr keine
Tipps, wie ihr schnell zum Sixpack gelangt, oder noch dünnere Beine bekommt. Mir geht es um
‚sich in seiner Haut wohlfühlen‘, um Motivation und besondern um #selflove. Es geht darum zu
verstehen, dass wir alle solche ‚Probleme‘ haben und daran arbeiten könnnen. Wenn wir
unzufrieden sind, müssen WIR was ändern und Sport und Bewegung können uns wirklich sehr
dabei helfen. Die Hauptsache ist, dass wir es für UNS SELBER tun, Spaß dabei haben und uns
danach noch wohler fühlen.

 

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Habt ihr noch Tipps, wie man motiviert Sport treiben kann?

 

 

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